SF2
Mad Max - Fury Road
Spielfilm, Actionthriller • 30.03.2025 • 22:35 - 00:35
Wilder Ritt: Tom Hardy als Max Rockatansky, Charlize Theron (am Steuer) als Imperator Furiosa
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Mad Max - Fury Road
Unbarmherzige Verfolger:
Nathan Jones (2.v.l.) als Rictus Erectus, Hugh Keays-Byrne als Immortan Joe
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Befreite Bräute, v.li.: Nicholas Hoult als Nux, Courtney Eaton als Cheedo the Fragile, Riley Keough als Capable, Charlize Theron als Imperator Furiosa und Abbey Lee als The Dag
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In einer Welt, die nur noch aus Feuer und Blut besteht, kämpft der Einzelgänger Max (Tom Hardy) jeden Tag ums Überleben. Als er sich dann unfreiwillig einer Gruppe Flüchtiger anschließt, muss er entscheiden, ob er ab sofort nicht mehr nur für sich alleine kämpfen will ...
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Originaltitel
Mad Max: Fury Road
Produktionsland
AUS, USA
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
16+
Spielfilm, Actionthriller
Blut und Feuer - das ist, was dem ehemaligen Cop Max Rockatansky (Tom Hardy) geblieben ist, nachdem eine Apokalypse seine Welt zerstört hat und die Bluttat am besten Freund, der Frau und dem Kind sein Leben. Doch auch das soll ihm noch genommen werden. Auf das Blut haben es die Schergen des Despoten Immortan Joe abgesehen, weshalb sie den einsamen Wanderer gefangennehmen. Doch "Mad Max" hat Glück im Unglück. Als fahrende Konserve schnallen ihn die Krieger vor eines ihrer bizarren Autos. Als unfreiwilliger Passagier rast Max mit einer Horde Kahlgeschorener einem Tanklastwagen hinterher, an dessen Steuer Imperator Furiosa (Charlize Theron) sitzt. Diese sollte eigentlich für den grässlichen Herrscher Benzin besorgen, hat jedoch mit seinem aus fünf Schönheiten bestehenden Harem die Flucht ergriffen. Eine wahnwitzige Verfolgungsjagd beginnt. Von "bombastischen Tableaus der Zerstörung" schrieb die Presse zum Kinostart dieses vierten Mad-Max-Filmes, auf den die Fans geschlagene 30 Jahre warten mussten, und tatsächlich blieb dem Kinopublikum der Atem weg. Hatte George Miller mit seinen stilbildenden Mad-Max-Filmen zu Beginn der 80er-Jahre die Kunst der Autostunts revolutioniert, so beschränkt er sich nun nicht etwa auf Selbstzitate, sondern choreographiert einen atemberaubenden Ritt der Zerstörung. Doch auch in ruhigeren Momenten gibt es viel staunen: Lange hatte der Australier George Miller trotz Rückschlägen und Hindernissen an dieser Fortsetzung gearbeitet und seine postapokalyptische Welt, so scheint es, während der ganzen Zeit mit makabren Details angereichert. Millers einstiger Star Mel Gibson war für eine solche Materialschlacht nicht mehr rüstig genug, doch stand mit dem Briten Tom Hardy ("The Revenant") ein stämmiger Nachfolger parat. Den besten Part jedoch hat George Miller in diesen Jahren der Frauenpower sinnigerweise für Charlize Theron geschrieben, die als Befreierin Imperator Furiosa dem Titelhelden den Rang abläuft. Die steht im brandneuen Prequel denn auch im Mittelpunkt, wobei Anya Taylor-Joy die Hauptrolle übernommen hat. "Furiosa: A Mad Max Saga" ist gestern, 23. Mai 2024, in der Deutschschweiz angelaufen.