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Handwerkskunst
Info, Beruf + Bildung • 30.03.2025 • 18:15 - 18:45
Fast fertig: Das Cembalo nach italienischen Vorbildern des 17. Jahrhunderts aus der Werkstatt von Cembalobauer Matthias Griewisch.
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Cembalobauer Matthias Griewisch beim intonieren des Cembalos
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Das fertige Cembalo nach italienischen Vorbildern des 17. Jahrhunderts aus der Werkstatt von Cembalobauer Matthias Griewisch.
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Das Cembalo hat eine spezielle Klaviatur mit 19 Tasten pro Oktave. Cembalobauer Matthias Griewisch baut ein Cembalo.
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Originaltitel
Handwerkskunst!
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Beruf + Bildung
Das Cembalo ist vielen kein Begriff mehr. Jahrhundertelang war es das Tasteninstrument großer Komponisten wie Johann Sebastian Bach. Der Klang ist unverwechselbar - der Bau eine alte Kunst. Hierzulande gibt es nur noch eine Handvoll Menschen, die wissen, wie man Cembali baut. Matthias Griewisch ist einer von ihnen. In seiner Werkstatt bei Heidelberg erleben die Zuschauer:innen das fast vergessene Traditionshandwerk des Cembalobaumeisters. Jahrzehnte muss sorgsam ausgewähltes Holz ablagern, bevor ein:e Cembalobaumeister:in beginnt, am perfekten, authentischen Klang zu tüfteln. Dazu braucht man wenige Maschinen, aber viel handwerkliches Können, Geduld und Liebe zum Detail. Von Hand hobelt Matthias Griewisch hauchdünne Späne, biegt Holz mit Wärme und verbindet Teile mit traditionellem Hautleim. Von der Klaviatur bis zum Klangkörper wird gehobelt, geschnitzt und genau hingehört. In monatelanger Arbeit entsteht ein Tasteninstrument mit unverwechselbarem Klang, den man nie wieder vergisst.