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Afrikas neue Museen
Kultur, Kunst + Kultur • 30.03.2025 • 09:40 - 10:05
In seiner Arbeit „„Visages de masques““ setzt sich der kamerunische Künstler Hervé Youmbi mit den Auswirkungen der Kolonialisierung auf die Herstellung von (traditionellen) Masken auseinander.
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Arbeiten in der Ethnologie-Abteilung des Institut fondamental d'Afrique noire (IFAN) im Jahr 1947 in Dakar, Senegal; Zur ARTE-Sendung
Afrikas neue Museen
Koloniales Erbe in Dakar
Arbeiten in der Ethnologie-Abteilung des Institut fondamental d'Afrique noire (IFAN) im Jahr 1947 in Dakar, Senegal
© IFAN
Foto: NDR
Honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit genannter Sendung und bei folgender Nennung "Bild: Sendeanstalt/Copyright". Andere Verwendungen nur nach vorheriger Absprache: ARTE-Bildredaktion, Silke Wölk Tel.: +33 3 90 14 22 25, E-Mail: bildredaktion@arte.tv
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Der französische Kolonialadministrator Bernard Cornut-Gentille (re.) besucht das Institut fondamental d'Afrique noire (IFAN) anlässlich einer Zusammenkunft des Wissenschaftlichen Rates für Afrika.; Zur ARTE-Sendung
Afrikas neue Museen
Koloniales Erbe in Dakar
Der französische Kolonialadministrator Bernard Cornut-Gentille (re.) besucht das Institut fondamental d'Afrique noire (IFAN) anlässlich einer Zusammenkunft des Wissenschaftlichen Rates für Afrika.
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Der französische Präsident Vincent Auriol besucht 1947 das damalige Institut fondamental d'Afrique noire (IFAN) in Dakar, Senegal.; Zur ARTE-Sendung
Afrikas neue Museen
Koloniales Erbe in Dakar
Der französische Präsident Vincent Auriol besucht 1947 das damalige Institut fondamental d'Afrique noire (IFAN) in Dakar, Senegal.
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2020
Kultur, Kunst + Kultur
Der erste Teil der Dokumentationsreihe "Afrikas Neue Museen" erforscht, wie Kunst aus den Fängen der ehemaligen Kolonialherrschaft befreit und zum Bestandteil der eigenen Kulturgeschichte gemacht werden kann. Das Théodore Monod Museum of African Art in Dakar wurde während der französischen Kolonialherrschaft im Senegal gegründet. Seine ethnologischen Sammlungen von Alltagsgegenständen, Ritualobjekte, Ton- und Bildaufnahmen dienten ursprünglich der "weißen Neugier" an den künstlerischen und kulturellen Errungenschaften der Menschen in Westafrika. Dieses koloniale Erbe stellt für den aktuellen Konservator des Museums, El Hadji Malik Ndiaye, eine enorme Herausforderung dar. Wie will er das afrikanische Erbe dekolonialisieren? Für die Dak'Art 2022 hat Malik Ndiaye, Kurator der 14. Kunstbiennale von Dakar, afrikanische Künstlerinnen und Künstler eingeladen. Sie lassen ihre Werke in einen Dialog mit den Objekten aus den kolonialen Sammlungen treten. Aber auch in Europa drängt sich die Frage und die damit verbundene kulturpolitische Herausforderung auf: Wie soll man mit den ethnologischen Sammlungen in den heimischen Museen umgehen? So sind der Generalintendant des Humboldt Forums in Berlin, Hartmut Dorgerloh, und die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy nach Dakar gereist, um mehr über die Ideen und Konzepte von Malik Ndiaye zu erfahren. Wird es dem Museum in Dakar gelingen, seine koloniale Vergangenheit hinter sich zu lassen und sein kulturelles Erbe für ein aufstrebendes, kreatives Land zu nutzen?